10.03.06
Spiel der verpassten Gelegenheit
Der BSC verliert in Velten 1 : 2
Am Samstag trat der BSC zum ersten Auswärtsspiel der Rückrund beim SC Oberhavel Velten an. Beide Mannschaften konnten aus unterschiedlichen Gründen nicht mit ihrer Stammbesetzung antreten. In den ersten Minuten des Spiels war von beiden Teams nicht viel zu sehen. Man merkte den Respekt voreinander. In der 13. Minute musste Michael Zugehör eingreifen indem er einen Schuss an die Latte lenkte. Nur fünf Minuten später lässt Michael Zugehör einen Schuss aus kurzer Distanz abprallen. Als der Ball aus dem Strafraum befördert werden sollte bekommt Ch. Bresigke den Ball an die Brust und lenkt ihn unglücklich ins eigene Tor. Wer nun dachte das Spiel wird besser, hatte sich geirrt. Auch nach der Mithilfe des BSC zur 1:0 Führung blieben die Veltener in ihren Angriffsbemühungen recht harmlos. Als Kevin Schmoock den Ball Olaf Block in den Lauf serviert, bekommt Block den Ball nicht richtig auf den Schlappen und verzieht nur knapp. Marko Bertram bringt einen mustergültigen Pass auf Kevin Schmoock. Der zieht sofort ab und verfehlt das Tor nur um wenige Zentimeter. Einen Torwartfehler von Michael Zugehör nutzte noch vor der Pause Danny Brychcy zum 2:0 Halbzeitstand. In einem schwachen Spiel führte der Gastgeber sehr glücklich. Trainer Jörg Heinrich fand in der Halbzeitpause beruhigende Worte, war zwar mit dem Ergebnis sehr unzufrieden, hatte aber an der vorgegebenen Spielweise seiner Mannschaft wenig auszusetzen. Alle Spieler des BSC bemühten sich das Spiel noch zu drehen. Kevin Schmoock versuchte es aus spitzem Winkel mit einem satten Schuss, doch flog der Ball am langen Pfosten ins Aus. Glück für den BSC als die Hintermannschaft kurzzeitig die Übersicht verlor und auch Michael Zugehör sein Gehäuse verließ. Der Veltener Danny Brychcy schaffte es nicht den Ball aus acht Meter im verweißten Tor unterzubringen. Nach einem Freistoß in Der 65. Minute getreten von Olaf Block, kann der Keeper nur mit der Faust abwehren. Torsten Meier ist zur Stelle und hämmert den Ball zum Anschlusstreffer unter die Latte. Der BSC wollte nun zumindest den Ausgleichstreffer. Wieder war es Schmoock der aus der Tiefe den Ball auf Torsten Meier spielt. Sein Schuss verfehlt das Tor beträchtlich. Die Gastgeber verteidigten mit Mann und Maus, verzögerten das Spiel und waren nach dem Schlusspfiff die glücklichen Sieger. Da Verfolger Rüdersdorf in Bernau nicht über ein 1:1 hinaus kam, bleibt auch nach dem 18. Spieltag der BSC Spitzenreiter.
Aufstellung: Zugehör, Dahlenburg, St.Heinrich, Ch.Bresigke, Hellenberg, Engel, Strupat, Bertram, Meier, Block, Schmoock.
Klaus Reimann
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01.03.10
BSC im Testspiel mit 0:3 unterlegen
Am Montagabend 20. 00 Uhr hatte kurzfristig der BSC ein Testspiel gegen Eintracht Teltow abgeschlossen. Die Teltower traten an den BSC heran und die Trainer Zugehör / Heinrich hatten zugestimmt. Somit ergab sich die Möglichkeit einige Spieler die den Sprung in das erste Kollektiv noch nicht geschafft haben zu testen. Das Ergebnis stand da erst einmal im Hintergrund. Verlieren wollte man natürlich nicht. Die Erstaufstellung wird es in dieser Form wohl nicht wieder geben. Die Gäste aus Teltow waren hoch motiviert und kamen mit zunehmender Spieldauer immer besser ins Spiel. Läuferisch und kämpferisch sah das nicht schlecht aus was die Gäste boten. So hatten dann auch die BSC Spieler mit der schnellen Spielweise einige Probleme. Die Abwehrreihe stand unter Druck weil aus dem Mittelfeld zu wenig Entlastung kam und nach vorn die Spielzüge nicht durchdacht waren. So musste der BSC in der 23. und 30. Minute zwei vermeidbare Tore hinnehmen. Im zweiten Spielabschnitt brachte der BSC dann fünf frische Spieler aufs Feld. Die Situation änderte sich nur wenig. Die Gäste blieben Spiel Bestimmend. Es fehlte beim Gastgeber der unbedingte Wille das Spiel gewinnen zu wollen. Es war eben nur ein Testspiel. Mit dem Schlusspfiff viel dann noch, durch einen Stellungsfehler nach einem Freistoß das 0:3 für die Gäste. Es bleibt zu hoffen, dass die klaren Worte nach dem Spiel in der Kabine von Jörg Heinrich, bei den Spielern angekommen sind. Um in den nächsten Spielen punkten zu können muss sich das gesamte Kollektiv steigern.
Aufstellung: Zugehör, Lorbeer, St.Heinrich, Keiper, Ch.Bresigke, Strupat, Engel, Ph.Bresigke, Bertram, Schmoock, Püschel.(Meier, Block, Hellenberg, Kläke).
Klaus Reimann
Pokalaus für die BSC Damen
Zur 2. Landespokalrunde empfingen die BSC Damen am Sonntag die Mannschaft von Energie Cottbus. Gemeinsam mit Ziesar verblieben nach der ersten Runde nur zwei Mannschaften der Landesliga im Pokalgeschehen. Vorgenommen hatte man sich ein gutes Spiel abzuliefern ohne große Erwartungen auf ein Weiterkommen. Sehr konzentriert gingen die BSC Damen in die erste Halbzeit, aber es war von Beginn an sichtbar, daß Cottbus auf ein Weiterkommen aus war. Die Gäste übernahmen sogleich das Spielgeschehen und die Abwehr hatte sichtliche Probleme die Stürmerinnen abzuwehren. Schließlich gelang Cottbus in der 18. Minute nach einem Gewirr im BSC Strafraum die 0:1 Führung. Die Gastgeberinnen kamen nun etwas besser ins Spiel, aber konnten sich in den Zweikämpfen nicht zwingend durchsetzen. So gelang es den Cottbusserinnen in der 32. Minute widerum die Abwehr auszuspielen und auf 0:2 zu erhöhen. Dem Anschlußtreffer von Jessica Müller ging ein guter Einwurf von Sarah Ziegenhirt voraus und per Kopf stellte sie das 1:2 her. Bis zur Halbzeitpause gab es auf beiden Seiten keine wesentlichen Torchancen und mit dieser knappen Führung der Gäste wurden die Seiten gewechselt. Bereits in der 46. Minute erhöht Cottbus nach einem schnellen Angriff auf 1:3. Gegenüber der ersten Hälfte schienen die BSC Damen regelrecht lustlos und unmotiviert. Es gelangen kaum Angriffe, die Zweikämpfe gingen verloren und die Hintermannschaft ließ den Angreiferinnen zu viel Raum. So lag der nächste Treffer der Gäste bereits in der Luft, der aber erst in der 74. Minute zum 1:4 gelang. Nur zwei Minuten später gelangten sie nach versuchtem Rückpass auf die BSC Torfrau zum 1:5, denn immer wieder waren die Cottbusser einen Tick schneller am Ball. Nun schienen die Gastgeberinnen auf den Abpfiff zu warten, denn sie zeigten kaum noch Gegenwehr und gelangten mit ihren Angriffen kaum in die Nähe des Cottbusser Tores. Verlassen von der zu tief stehenden Abwehr musste Felizitas Bajerski dann das 1:6 (70.) hinnehmen und ihr war es auch zu verdanken, dass das Ergebnis nicht zweistellig aus fiel. Man hätte annehmen müssen, dass die BSC Damen sich noch einmal aufraffen und versuchen den Vorsprung zu verringern, aber weit gefehlt. Nun schien man alles auf sich zukommen zu lassen und Cottbus setzte mit dem 1:7 noch einen drauf. Ein so klares Ergebnis hatten sich die Trainer nicht vorgestellt und vorallem wollte man es Cottbus auch nicht allzu leicht machen. Für die Gäste hatte sich die weite Reise gelohnt, aber die BSC Damen haben damit eine der schlechtesten Leistungen gezeigt.
Für Mittwoch um 19.00 Uhr haben sich die Schwedendamm Damen zum Vorbereitungsspiel die Mannschaft aus Ziesar eingeladen, die z.Zt. die Tabellenspitze in der Süd Staffel inne hat.
Am Sonntag um 13.00 Uhr geht die Rückrunde für die BSC Damen weiter, dann empfangen sie die Mannschaft von Miersdorf/Zeuthen. Dort hatte man das Spiel verloren und soll dieses Mal ein Sieg gelingen, muß sich die Mannschaft mehr ins Zeug legen.
Aufstellung: Bajerski, Zeiner, Adamczak, Rusch, Fahldieck, Ziegenhirt, Hilgendorf, Neumann, Müller, Rogge, Hebold, Göttling.
27.02.10
Der BSC Rathenow bleibt Spitzenreiter
Knapper 4:3 Sieg gegen Bernau
Nach den vielen Spielabsagen in der Landesliga Nord, konnten nur zwei Spiele am letzten Wochenende durchgeführt werden. Die Potsdamer Kickers spielten gegen Rüdersdorf 0:2 und das Spiel BSC Rathenow gegen Bernau kam ebenfalls zur Austragung. Auf dem zwar kleinen aber sehr gut bespielbaren Kunstrasenplatz wollte der BSC die Tabellenspitze verteidigen. Ohne Alexander Engel, fünfte Gelbe, Jörg Heinrich und Tibor Borbely wegen Verletzungen mussten drei Stammspieler ersetzt werden.
Mit Spielbeginn ging es gleich zur Sache. Schnelle Spielzüge auf beiden Seiten machten das Spiel ansehnlich. Die Führung für den BSC vergab Torsten Meier und kurz danach Kevin Schmoock. Meier setzte den Ball mit einem satten Schuss über das Gebälk, Schmoock wurde zu weit nach außen gedrängt und verzog aus spitzem Winkel nur knapp. Die Gäste versteckten sich nicht und hatten ihre Möglichkeiten oft zu überhastet nicht nutzen können. Der BSC kam immer mehr unter Druck. Die Neuformierte Abwehr und Torwart Michael Zugehör hatten Schwerstarbeit zu leisten. In diese Druckperiode setzte Kevin Schmoock dann einmal mehr ein Zeichen. Gut angespielt und nach kurzer Drehung feuerte er den Ball aufs Tor, der dann im oberen Eck unhaltbar einschlug. Das brachte aber noch keine Ruhe ins Spiel. Die Gäste erspielten sich wieder einige Chancen. Und so kamen sie dann auch, fast mit dem Halbzeitpfiff, zum Ausgleichstreffer. Mit dem 1:1 ging es in die Pause..
Nach der Halbzeit wollte der BSC die Führung, doch hatten die Gäste etwas dagegen. Das Spiel blieb schnell und weiter sehr ansehnlich. Die Chancen für die Gäste häuften sich und nun kam in kurzer Folge ein Doppelschlag der Gäste zum 1:2 und wenig später gar das 1:3. In dieser Situation musste der BSC nun alles auf eine Karte setzen. Schließlich wollte man die Tabellenspitze nicht so einfach hergeben. Die Mannschaft hat gekämpft und spielerische Akzente gesetzt. Sie fand immer besser ins Spiel und kam durch Torsten Meier nach einer schnellen Ballstafette zum Anschlusstreffer. Nach diesem 2:3 wurden die Gäste scheinbar etwas nervös. Alle Spieler des BSC machten Druck und wollten den Ausgleich. Die Gäste kamen nun nicht mehr so oft in den BSC Strafraum und wollten wohl die knappe Führung verwalten. Das kam dem BSC entgegen. Dem unermüdlich ackernden Mirko Keiper gelang aus spitzem Winkel der Ausgleichstreffer zum 3:3. Der BSC war wieder im Spiel und wollte nun auch noch den Sieg. Viele Chancen wurden erspielt. Die Gäste kamen nur noch gelegentlich zu Torchancen, die aber immer gefährlich blieben. Der Druck des BSC wurde immer stärker. Aber erst in der letzten Minute gelang Kevin Schmoock der Siegtreffer zum 4:3 Endstand. Die Mannschaft des BSC hat geschlossen an sich geglaubt, Moral gezeigt und nach einer starken Schlussoffensive die drei Punkte in Rathenow behalten. Das war Spannung pur für die Zuschauer. Zum nächsten Spiel muss der BSC nach Velten reisen.
Aufstellung: Zugehör, Ch.Bresigke, Bätz, Schünemann, St. Heinrich, Hellenberg,(Ph. Bresigke), Bertram, Keiper, Block( Püschel),Schmoock, Meier.
Klaus Reimann
17.02.10
BSC Reserve Sieger beim Allemannen Hallen Cup 2010
Mit einer kunterbunt zusammengewürfelten Mannschaft und sprichwörtlich auf den letzten Drücker, erreichte am vergangenen Samstag, die Reservemannschaft des BSC Rathenow die Sporthalle in Sandau, wo traditionsgemäß der Allemannen Hallen Cup ausgetragen wird. In diesem Jahr folgten gleich sieben Mannschaften der Einladung zum Hallen Cup. Neben den beiden Gastgebermannschaften Fohrde 1 und Fohrde 2, schickten Mögelin, Vieritz, Spaatz, Wusterwitz und der BSC Rathenow ihre Mannschaften ins Rennen. Mit ca. 30 Minuten Verspätung, erreichte der BSC Sandau. Kaum hatten die BSC Spieler die Halle betreten, stand auch schon das erste Spiel an. Gegner war die Zweite Mannschaft des Gastgebers aus Fohrde. Ohne Erwärmung ging der BSC ins Spiel und lag nach drei Minuten bereits mit 0:2 hinten. Nach fünf gespielten Minuten, kamen die BSC Spieler dann so langsam auf Betriebstemperatur und glichen mit einem Doppelschlag zum 2:2 aus. Am Ende gewann der BSC die Partie knapp aber verdient 4:3.
Im nachfolgenden Spiel, konnte sich der BSC mit 4:2 gegen Fohrde 1 durchsetzen. Es folgte ein 3:0 Sieg über Vieritz. Die Spiele gegen Spaatz (1:1) und Wusterwitz (2:2) entwickelten sich zu einem wahrem Krimi, verbissen kämpften alle Teams um den Sieg. Am Ende wurden sich die Punkte geteilt, womit die BSC Spieler jedoch gut leben konnten. Da sich alle anderen Teams bereits gegenseitig die Punkte abgenommen hatten, reichte dem BSC im letzten Spiel gegen Mögelin ein Unentschieden, um Tuniersieger zu werden. Da aber auch noch Mögelin alle Chancen auf einen der vorderen Plätze hatte, sahen die Zuschauer ein richtiges Endspiel. Lange Zeit sah es sogar so aus, als würde Mögelin den Platz als Sieger verlassen. Doch die Spieler des BSC mobilisierten noch einmal alle Kräfte und kämpften bis zum Umfallen. Am Ende wurden sie für ihre Bemühungen schließlich doch noch belohnt. Mit einem Doppelschlag in der Schlussminute, kann ein 2:1 Sieg über Mögelin eingefahren werden. Mit 4 Siegen und 2 Unentschieden beendete der BSC Rathenow das Tunier als Sieger und konnte seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen.
10.02.10
Die BSC Damen reisten am Wochenende zur Qualifizierung für die Hallenmeisterschaft nach Kremmen. Da die nächste Runde in Bad Liebenwalde stattfinden sollte, wollte man an diesem Tag lediglich eine gute Leistung zeigen. Gespielt wurde in zwei Gruppen und je Spiel dauerte 15 Minuten. Im ersten Spiel gegen den SV B-W Ladeburg lagen die BSC Damen schnell mit 2:0 im Rückstand. Nachdem sie immer besser ins Spiel fanden, die Zuspiele genauer kamen und auch die Doppelpässe klappten konnten sie am Schluß mit einem beachtlichen 2:2 aufwarten. Im zweiten Spiel sah man sich dem FV 1997 Liebenwalde gegenüber und hier übernahmen die Rathenowerinnen sofort die Initiative und gestaltete das Spiel. Die Gegenerinnen dagegen konnten nur durch schnelle Aktionen zum Erfolg kommen. Die BSC Damen konnten dasSpiel mit einem gerechten 5:3 gewinnen. Im letzten Spiel der ersten Runde trat Rathenow gegen den bis dahin führenden FC Angermünde an. Hier hatte der BSC echte Schwierigkeiten den Gegner zu überwinden, denn immer wieder war er schneller zur Stelle. Trotz hoher Konzentration und einem ordentlichem Spiel ging man mit einer 1:3 Niederlage vom Platz. Trotz dieser Niederlage standen die BSC Damen nun im Halbfinale gegen den Erstplazierten der Gruppe 2 den SV Ziesar. Hier rechnete sich keiner eine Chance aus, denn im Turnierverlauf war ersichtlich, daß die Mannschaft allen anderen spielerisch überlegen war. Es hieß nun volle Konzentration und ein gutes Spiel abzuliefern. So wirklich kam man gegen Ziesar nicht an, denn sie waren schnell in ihren Spielabschlüssen und technisch überlegen. Hier kassierte die BSC Damen mit einem 1:6 die höchste Niederlage und gelangte somit auf Platz 3 dieser Runde. Qualifiziert für die nächste Runde hatten sich somit Ziesar und Eberswalde, aber der BSC zeigte trotz alledem eine gute Leistung, obwohl man kein Hallentraining durchführt.
Aufstellung und Tore: Felizitas Bajerski, Sandra Rusch, Caroline Schulze(1), Carolin Rogge(1), Charlott Zeiner(1), Nicole Neumann(2), Sarah Ziegenhirt(2), Nicole Adamczak(2), Sarah Hebold.
Marlies Weber
06.02.10
Als Vorbereitung auf die Qualifizierung in der Hallenmeisterschaft reisten die BSC Damen am Wochenende nach Havelberg, um dort am Hallenturnier teilzunehmen. Da die BSC Damen im Winter kein Hallentraining durchführen, hatte man im ersten Spiel gegen die B-Junioren aus Sieversdorf sichtliche Probleme. Die Gegner konterten den BSC gut aus und trotz sehr guten Paraden von Juliane Kolrep ging das Spiel mit 3:0 verloren. Im zweiten Spiel gegen den SV Eiche Redekin lief es wesentlich besser. Nun hatte man sich gut eingespielt und durch gute Doppelpassaktionen gelangten die BSC Damen zum Erfolg. Durch Tore von Sarah Ziegenhirt(2), Nicole Adamczak und Sarah Hebold gelang ein verdienter 4:0 Sieg. Auch das Spiel gegen den Gastgeber Havelberg gestalteten die Rathenower Damen souverän und immer wieder bewies sich Torfrau Juliane Kolrep als sicherer Hinterhalt. Mit den Toren von Carolin Schulze, Nicole Neumann und Nicole Adamczak konnte auch dieses Spiel mit 3:1 gewonnen werden. Im darauffolgendem Spiel gegen den SV Traktor Tuchheim hatten es die BSC Damen etwas schwieriger, denn auch die Mannschaft trat mit den B-Juniorinnen an. Über schnelle Spielzüge versuchten sie den BSC auszuspielen, aber scheiterten meist schon bei Schlußfrau Sandra Rusch und Juliane Kolrep, die auch in diesem Spiel eine hervorragende Leistung zeigte. Sarah Ziegenhirt und Sarah Hebold konnten für den BSC die zwei Siegtore erzielen. Im letzten Spiel ging es für die BSC Damen um Platz zwei gegen den ESV Wittenberge. Beide Mannschaften zeigten sehr gute Leistungen und Chancen boten sich für beide Mannschaften. Carolin Schulze konnte für den BSC das 1:0 erzielen und nun versuchte man das Ergebnis zu halten oder auszubauen. In den letzten 20 Sekunden bekamen die Wittenberger B-Juniorinnen einen Freistoß, den sie nutzten um das 1:1 herzustellen. Dieses Unentschieden reichte aber den BSC Damen zum 2. Platz, obwohl man sich in der Turnierleitung verrechnet hatte und die Frauen auf Platz 3 auszeichnete. Im Nachhinein hat Havelberg seinen Fehler korrigiert, was aber für den BSC nicht entscheidend war. Wichtig war die Vorbereitung auf die Qualifizierungsrunde zur Hallenmeisterschaft in Kremmen und wenn die BSC Damen an der gezeigten Leistung anknüpfen, kann man sich eine kleine Chance ausrechnen.
Aufstellung: Sandra Rusch, Nicole Adamczak, Sarah Ziegenhirt, Sarah Hebold, Caroline Rogge, Carolin Schulze, Juliane Kolrep, Nicole Neumann, Charlott Zeiner.
Marlies Weber
30.01.10
Erstes Vorbereitungsspiel des BSC Rathenow
4 : 1 Niederlage in Magdeburg
Nachdem in der letzten Woche das Vorbereitungsspiel des BSC gegen den Löwenberger SV auf Grund der Witterungsverhältnisse ausfallen musste konnte nun in Magdeburg gespielt werden. Alle Plätze auf dem Schwedendamm liegen unter einer dicken Schneedecke. Auch die nächsten Spiele werden wohl dem Wetter zum Opfer fallen. So waren Trainer und Spieler froh, dass aus Magdeburg die Kunde kam, es kann gespielt werden. Aus unterschiedlichen Gründen hatte dann aber Trainer Michael Zugehör Mühe, elf Spieler für das Spiel beim Tabellenführer der Verbandsliga Sachsen – Anhalt dem 1. FC Magdeburg U23 zusammen zu bekommen. Nach einer beschwerlichen Fahrt, Schneetreiben, Glatteis und Schneeverwehungen kam die Mannschaft nach gut zweistündiger Fahrt in Magdeburg an. Auf einem der von Schnee befreiten Kunstrasenplätze wurde das Spiel dann angepfiffen. Der Verbandsligist machte gleich Druck und beschäftigte die Umgestellte Abwehrreihe des BSC. Nur selten gelangen den BSC Spielern Entlastungsangriffe. Torsten Meier mit einem Schuss über den Kasten und Mirko Keiper mit einem Kopfball nach Freistoß von Olaf Block waren Sehenswert. Ansonsten wurde der BSC in die eigene Hälfte gedrängt und mit Abwehraufgaben beschäftigt. Die Gastgeber konnten ihre optische Überlegenheit erst in der 42. Minute mit einem Tor durch Philipp Glage nutzen. Die Abwehr des BSC stand recht gut und wenn dann doch der Ball in Richtung BSC Tor flog war Michael Zugehör zur Stelle und verhinderte die Einschläge. Die erspielten Chancen der Gastgeber wurden zum Glück unkonzentriert und überhastet abgeschlossen. Nach der Halbzeit konnte sich der BSC etwas aus seiner Umklammerung lösen, doch das nächste Tor schossen die Gastgeber durch Christof Köhne. Felix Püschel musste verletzt den Platz verlassen, auch Mathias Bätz musste nach einem Zusammenprall das Feld verlassen. Ein weiterer Ersatzspieler stand nicht mehr zur Verfügung und so musste das Spiel in Unterzahl weitergeführt werden. In der 65. Minute war es Max Gerwien, der das 3:0 für seine Elf schoss. Auch in Unterzahl sah man zwischendurch gekonnte Spielzüge beim BSC. Nach einer schnell gespielten Kombination aus der eigenen Hälfte über Christian Bresigke, Mirko Keiper und Torsten Meier gelang Aleander Engel der Treffer zum 3:1. Das machte Mut und so bekam Alexander Engel in der 70. Minute nach einem Anspiel von Olaf Block die Chance zum Anschlusstreffer. Er verzog äußerst knapp. In der 85. Minute dann das K.O für den BSC durch Philipp Glage, der das 4:1 für seine Mannschaft erzielt.
Nach dem Spiel bedankte sich Trainer Michael Zugehör trotz der 4:1 Niederlage für die gezeigte Leistung bei den Spielern und im besonderen bei denen, die in der personellen Not ausgeholfen haben.
Aufstellung: Zugehör, St. Heinrich, Bätz, Schünemann, Chr. Bresigke, Meier, Keiper, Engel, Block, Püschel, Lüde.
13.12.09
BSC Reserve verliert Derby und üerwintert auf Platz 13
BSCII vs. Hohennauen 2 : 4
Auch im letzten Spiel vor der Winterpause, muss die Reservemannschaft des BSC Rathenow Lehrgeld bezahlen und eine unglückliche Niederlage einstecken. Beide Mannschaften boten den zahlreichen Zuschauern auf Kunstrasen eine spannende Partie, die eigentlich keinen Sieger verdient hätte. Den besseren Start in die Partie hatten die Platzherren, die durch Bresigke (11.min) und Püschel (16.min) hätten in Führung gehen müssen. Völlig überraschend jedoch, können die Gäste aus Hohennauen, nach einem Fehler in der BSC Abwehr mit 1:0 (18.min) in Führung gehen. Nach knapp dreißig gespielten Minuten, der längst überfällige Ausgleich für den BSC. Nach glänzender Vorarbeit von Püschel, ist es ein Spieler aus Hohennauen, der den Ball im eigenen Tor versenkt. In der 42. Spielminute, kann der BSC sogar auf 2:1 erhöhen. Wieder einmal war es Püschel, der seine überragende Leistung mit einem Tor krönen konnte. Zum Leidwesen des BSC, musste er kurz nach seinem Treffer verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Nachdem kurz vor Spielbeginn bereits die halbe Mannschaft krankheits bzw. arbeitsbedingt ausfiel, die nächste Hiobsbotschaft für Trainer Dahlenburg. Den besseren Start im zweiten Spielabschnitt hatten diesmal die Gäste, die vom Anstosspunkt aus den 2:2 Ausgleichstreffer erzielen konnten. Es entwickelte sich nun eine packende Partie, in der beide Mannschaften zu zahlreichen Möglichkeiten kamen. In der 70. Spielminute dann die glückliche Führung für die Gäste aus Hohennauen, die jedoch für sehr viel Zündstoff sorgte, da der Treffer aus sehr Abseitsverdächtiger Position fiel. Da sich der sonst sehr souverän agierende Schiedsrichter auf seinen Linienrichter aus Hohennauen verlassen musste, gab er schließlich den Treffer, sehr zum Ärgerniss der Rathenower Spieler. Der BSC warf nun alles nach vorne, um den Ausgleich zu erzielen und wenigstens einen Punkt zu retten. Doch das Fehlen der vielen Kreativspieler auf Rathenower Seite machte sich bemerkbar, da niemand eine gewinnbringende Idee hatte, um den Abwehrriegel der Gäste zu knacken. Hohennauen verteidigte mit Mann und Maus die knappe Führung und erzielte in der Schlussminute durch einen Konter das 4:2. Am Ende wanderten die Punkte mit nach Hohennauen und der BSC stand mit leeren Händen da. Mit nun 13 Punkten, überwintert man nun passend dazu auf Platz 13 in der Tabelle.
Die 2.Männermannschaft des BSC Rathenow, wünscht allen ein frohes Fest, besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2010 !
Klemmi
12.12.09
Der BSC wieder Spitzenreiter der Landesliga Nord
Mit 1 : 0 gewinnt der BSC gegen die Potsdamer Kickers
Nach dem letzten Spiel des BSC in der ersten Halbserie setzt sich die Mannschaft um die Spielertrainer Michael Zugehör und Jörg Heinrich schon zum zweiten mal in der Saison an die Tabellenspitze. Aufgrund der Unbespielbarkeit des Rasenplatzes wurde auf dem kleinen Kunstrasenplatz gespielt. Somit gab es wenig Raum und Gedränge auf dem Platz. Bei Nieselregen kamen dann doch noch 112 Zuschauer, die den BSC siegen sehen wollten. In einer hektischen Anfangsphase waren beide Abwehrreihen gefordert. Nach acht Minuten marschiert Kevin Schmoock mit Ball am Fuß in den Strafraum und wird zu Fall gebracht. Das klare Foul wurde nicht mit Strafstoß geahndet. Da hat sich wohl Schiedsrichter Gerrit Glaß zu so früher Spielzeit nicht getraut, auf Strafstoß zu entscheiden. Auch als Ch. Bresigke wenig später im Strafraum umgerannt wurde blieb der Pfiff aus. Der BSC machte weiter Druck,doch die Gäste versteckten sich nicht und hielten dagegen. Die Hektik im Spiel legte sich nicht. Mehr die Einzelaktionen von Torsten Meier, Ch. Bresigke und Kevin Schmoock brachten Gefahr. Aus gut 20 Meter setzt Kevin Schmoock den Ball an den kurzen Pfosten. Mirko Keiper zieht drei Minuten später von der Strafraumgrenze ab. Der Potsdamer Keeper kann nur noch mit letztem Einsatz per Spagat abwehren. Kurz vor der Pause muss Felix Baitz Kopf und Kragen riskieren und verhindert die Führung der Gäste. Einen Freistoß von Ph.Bresigke auf den Kopf des freistehenden Kevin Schmoock konnte dieser nicht im Netz unterbringen. Nach der Halbzeitpause änderte sich an der hektischen Spielweise nur wenig. Kevin Schmoock setzte sich wieder im Strafraum durch und konnte nur mit einem Foul gebremst werden. Den Strafstoß verwandelte Kevin sicher zur verdienten 1:0 Führung. Die Gäste rannten sich immer wieder in der von Jörg Heinrich geführten Viererkette fest. In den Schlussminuten drängten die Gäste mit aller Macht auf den Ausgleich. Die sich daraus ergebenen Konter konnte der BSC auch nicht nutzen. So verteidigte der BSC bis zur 94. Minute das 1:0 und ging als verdienter Sieger vom Platz und ist nun Tabellenführer.
Trainer Jörg Heinrich: “Ein riesiges Kompliment an die gesamte Mannschaft. Sie hat gezeigt, dass sie über 90 Minuten das Spiel gewinnen will. Man hat gesehen, dass die Potsdamer Kickers eine sehr engagierte Mannschaft aufs Feld geschickt haben. Wir haben in allen Belangen dagegen gehalten und gezeigt, dass wir als Sieger den Platz verlassen wollten. Wir haben eine sehr gute Hinrunde gespielt. Für diesen Einsatz möchte ich mich bei der Mannschaft bedanken. Auch freue ich mich darüber, dass die Mannschaft knappe Spiele immer gewinnen will. Ich bin deshalb Stolz hier Spieler und Trainer zu sein.
Aufstellung: Baitz, Borbely, J: Heinrich, St. Heinrich, Bätz, Ph. Bresigke, Ch. Bresigke, Engel, Keiper, Meier Schmoock.
Klaus Reimann
07.12.09
Sieg mit bitterem Beigeschmack
Zum letzten Punktspiel vor der Winterpause traten die BSC Damen gegen Blau-Weiß Ladeburg an. In knapper Besetzung begannen sie das Spiel sehr zögerlich und die Gastgeber nutzten ihrerseits die Zurückhaltung. So kam es schon in den ersten Minuten zu Chancen für Ladeburg, wobei der BSC nicht sehr gut aussah. In der 10. Minute ein weiterer Angriff auf das BSC Tor, wobei Felizitas Bajerski den Ball nur mit dem Fuß abwehrt und den Nachschuß nicht mehr verhindern kann. Mit diesem 1:0 im Rücken hatten sich die Gastgeber gestärkt und brachten den BSC immer wieder in Schwierigkeiten. Nach einem guten Paß von Sandra Göttling trifft Kathleen Fahldieck nur die Querlatte, dies war nach 15 Minuten die ertste gute Chance für die Damen vom Schwedendamm. So langsam schien man nun ins Spiel zu finden und nach Freistoß von Carolin Rogge verfehlt Nicole Adamczak nur knapp das Tor. Durch schlechte Zuspiele und Ballverlusten im Zweikampf gestalteten sich die BSC Damen das Spiel selbst schwierig. Erst in der 44. Minute kam die Erlösung. Nicole Adamczak setzte sich über den linken Flügel durch und schiebt den Ball zum 1:1 ins lange untere Eck. Mit dem Ausgleich wurden die Seiten gewechselt und auch in der zweiten Hälfte tat man sich gegen Ladeburg sehr schwer. Nach vorangegangener Ecke von Carolin Rogge bringt Nancy Hiller den Ball gut in den Strafraum und Kathleen Fahldieck vollendet zum 2:1. Nun hieß es das Ergebnis zu halten oder die Führung auszubauen. Nachdem auch Ladeburg seine guten Torchancen nicht nutzen konnte, vergaben auf der BSC Seite Kathleen Fahldieck, Sarah Ziegenhirt und auch Nancy Hiller schießt am leeren Tor vorbei. In der 87. Minute dann ein großer Schock für den BSC, denn Nancy Hiller blieb nach einem Pressball verletzt am Boden liegen und mußte mit einer Fraktur des rechten Schienbeines vom Platz. Die verbleibenden Minuten nutzte aber der BSC um die knappe Führung und damit die drei Punkte mit ins Gepäck zu nehmen. Mit diesem Sieg und Platz 2 in der Tabelle gehen die BSC Damen nun in die Winterpause. Doch der bittere Beigeschmack, denn leider mußte sich Nancy Hiller in Bernau gleich einer Operation unterziehen und konnte so auch nicht mit der Mannschaft die Heimreise antreten. Die Mannschaft wünscht gute Besserung und hofft, daß sie bald nach Rathenow verlegt wird.
Aufstellung: Bajerski, Göttling, Hohm, Fahldieck, Zeiner, Rogge, Hilgendorf, Ziegenhirt, Rechenberg, Adamczak, Hiller.
Marlies Weber
SV Bamme - BSC Alte Herren 2 : 5
Zum letzten Spiel des Jahres traten die Oldies des BSC bei der neu formierten Altherren-Mannschaft des SV Bamme an. Das Spiel begann auf beiden Seiten recht nervös. Beim BSC zeigte sich, dass die Umstellung vom in der Vergangenheit oft benutzten eigenen Kunstrasenplatz auf das Bammer Sportfeld schwer viel. Häufige Fehlabspiele erschwerten den Spielfluss. Zudem versuchte Bamme kämpferisch dagegen zu halten und seinerseits durch schnell vorgetragene Konter zu Erfolg zu kommen. So musste also ein Standard herhalten, um den Torbann zu brechen. Mit einwenig Windunterstützung zirkelte Lüde den Ball mit einem Eckstoß direkt ins Bammer Tor. Nach einem Fehlabspiel im Mittelfeld und anschließenden inkonsequentem Deckungsverhalten nutze Bamme die Möglichkeit zum 1:1 Ausgleich. Die Freude über den umjubelten Ausgleichtreffer währte jedoch nicht lange. Nach einem schnellen Angriff über die Flügel beförderte ein Bammer Verteidiger den Ball zur erneuten Führung für den BSC ins Netz. Der BSC bekam nun ein leichtes Übergewicht und konnte noch vor der Pause durch Groß und Gojek auf 4:1 erhöhen. Lüde vergab noch eine Möglichkeit das Ergebnis höher zu schrauben, doch nach gutem Zuspiel von Siegmund vergab er aus aussichtsreicher Position. Nach dem Seitenwechsel versuchte Bamme mit der Hereinnahme von jüngeren Spielern, das Spiel noch zu drehen. Nach einer guten Einzelleistung, kam Bamme mit einem Sonntagsschuss in den Dreiangel zum 2:4. Torwart Schäfer, der wieder einige gute Szenen hatte, war bei diesem Tor machtlos. Als Lüde nach Zuspiel von Siegmund postwendend das 2:5 für den BSC erzielte war das Spiel zu Gunsten der Oldies des BSC gelaufen.
Aufstellung: Schäfer, Klinger, Mielke, Dornauf, Weber, Gojek, Döbel, Bertuzzo, Lüde, Groß, Siegmund, Dahlenburg, Dames
Rückblick auf das Jahr 2009
Die Oldies des BSC bestritten im Jahr 2009 insgesamt 34 Spiele und dürften damit in der Region bei den Altherrenteams die Spitzenposition einnehmen. Von diesen 34 Spielen konnten 22 siegreich beendet werden, dreimal spielte man Unentschieden und 9 Niederlagen stehen zu Buche. Die höchsten Siege gelangen mit 8:1 gegen TUS Wahrburg und 8:2 gegen den SV Preussen Schönhausen. Die höchsten Niederlagen gab es gegen Saxionia Tangermünde (0:5) und TSV Chemie Premnitz (1:5). Insgesamt wurden 34 Spieler eingesetzt. Garant für viele Siege war der Torschütze vom Dienst Marco Siegmund, der 39 Treffer erzielen konnte. Danach folgen Riccardo Lüde mit 15 Toren gefolgt von Rene Groß mit 14 Toren. An vierter Stelle rangiert Trainer Peter Gojek mit 10 Treffern. Auch an der Pokalrunde haben sich die Oldies wieder beteiligt. Nachdem die II. Männermannschaft von Empor Brandenburg deutlich mit 5:2 distanziert werden konnte, kam in der darauf folgenden Runde gegen die I. Männermannschaft der SG Turbine Golzow das unglückliche Aus. Hier mussten sich die Oldies des BSC nach einer kraftraubenden Verlängerung im Elfmeterschießen geschlagen geben.
05.12.09
Geburtstagsgeschenk für Jörg Heinrich
Der BSC gewinnt in Wittenberge mühelos 5 : 0
Das letzte Auswärtsspiel in diesem Jahr fand für den BSC in Wittenberge statt. Der BSC musste ohne Marco Bertram antreten, hatte aber sonst alle Stammspieler vor Ort. Der BSC zeigte sich von seiner besten Seite. Auf einem ausgezeichnet hergerichteten Platz, was man vom Platz auf dem Schwedendamm leider nicht sagen kann, gab es in den ersten Minuten ein Abtasten beider Teams. In der sechsten Minuten setzte Jörg Heinrich mit einem straffen Schuss ein Achtungszeichen. Keeper Martin Marx konnte zur Ecke abwehren. Wenige Minuten später hatten die Gastgeber ihre Chance doch verkürzte gegen den durchgebrochenen Stürmer Felix Baitz im Rathenower Tor den Winkel und verhinderte den Einschlag. Ab der 20. Minute übernahm der BSC das Spielgeschehen auf dem Platz. Heraus gespielte Chancen von Meier, Schmoock und J. Heinrich hätten das Spiel vorzeitig entscheiden können. Nach einem Freistoß von Mirko Keiper geht der BSC verdient mit 1:0 in Führung. Jetzt machte der BSC richtig Druck und ließ den Ball in den eigenen Reihen laufen. Die Folge dann, in der 25 Minute spielt Mirko Keiper auf Torsten Meier, der per Kopf zum 2:0 erhöhen kann. Das 3:0 nach einem Freistoß von Christian Bresigke, der den Ball maßgerecht auf Torsten Meier spielt. Meier trifft ins lange Eck. Schmoock, Meier und Keiper ließen nicht locker und wollten noch vor der Pause auf 4:0 erhöhen. Erst in der zweiten Spielhälfte gelang Torsten Meier der Hat Trick mit einem satten Schuss zum 4:0. Die Gastgeber haben es ihrem Keeper zu verdanken, dass der BSC die Chancen von Kevin Schmoock, Ch.Bresigke und Torsten Meier abwehren konnte. Einen geruhsamen Nachmittag hatte Felix Baitz im Rathenower Tor. Die wenigen Entlastungsangriffe der Gastgeber waren harmlos verpufft. Anders der BSC, der das Wittenberger Tor weiter belagerte. Dem eingewechselten Alexander Engel war es vorbehalten in der 84. Minute, nachdem er sich energisch auf der linken Seite durchsetzen konnte, mit einem satten Schuss auf 5:0 zu erhöhen. Die Gastgeber wurden regelrecht an die Wand gespielt. Über ein, um zwei, drei Tore höheres Ergebnis hätten sich die Gastgeber nicht beklagen dürfen. Ein Sieg, der durch eine starke mannschaftliche Geschlossenheit erspielt wurde. Ein Geschenk an Trainer Jörg Heinrich, der am sechsten Dezember Geburtstag feiert. Nach dem Spiel zollten Michael Zugehör und Jörg Heinrich dem kompletten Team ihr Kompliment.
Trainer Michael Zugehör äußerte :“Wir sind sehr zufrieden mit der heutigen mannschaftlichen Geschlossenheit. Es gab keine Ausfälle, jeder Spieler war für den anderen da. Mit diesem 5:0 kann Jörg Heinrich am Nikolaustag in Ruhe seinen Geburtstag feiern.“
Aufstellung: Baitz, St:Heinrich, Bätz, Borbely, J. Heinrich, Ph Bresigke, (Engel), Hellenberg, Ch. Bresigke, Meier, Schmoock, Keiper, (Püschel).
Im letzten Heimspiel für den BSC kommt es am Samstag um 12:30 Uhr in diesem Jahr auf dem Schwedendamm gegen die Potsdamer Kickers.
Klaus Reimann
29.11.09
BSCII verschenkt wichtige Punkte
BSC II - SV Empor Spaatz trennen sich 2 : 2
Die Reserve des BSC Rathenow verschenkt im Derby gegen den SV Empor Spaatz zwei wichtige Punkte und verpasst da durch den Sprung in sichere Gefielde. Gegen den Tabellenletzten aus Spaatz, war der BSC wieder einmal das bessere Team, doch die mangelnde Chancenverwertung und Pech bei den Gegentoren, liessen nicht mehr als eine Punkteteilung zu. Auf dem mehr als schwer bespielbarem Untergrund, wollten die Hausherren aus einer sicheren Abwehr heraus agieren und so dem Spiel den Stempel aufdrücken. Diesen Plan musste man jedoch sehr früh wieder über Bord werfen, da nach gefühlten 30 Sekunden der Ball im BSC Tor landete. Beim Anstoss befinden sich einige der BSC Spieler wahrscheinlich noch geistig im Tiefschlaf, denn ohne größere Gegenwehr, kann die Spaatzer Offensivabteilung durch die Reihen der Rathenower marschieren und zum 1:0 (2.min) einnetzen. Der BSC erholte sich jedoch schnell von dem Schrecken und versuchte den Ausgleich zu erzwingen. In der 10. Spielminute kann der Spaatzer Keeper knapp vor dem einschussbereiten Lorbeer klären, anschließendverpasste ein Schuss von Kotowski (12.min) das Tor nur um Zentimeter. Das Tor der Gäste stand nun unter Dauerbeschuss, doch auch beste Gelegenheiten zum Ausgleich wurden ausgelassen. In der 15. Spielminute, kann der Spaatzer Torwart einen weiteren Rathenower Angriff nur durch Foulspiel stoppen. Da das Foul im Strafraum stattfand, zeigte der Schiedsrichter folgerichtig auf den Punkt. BSC Kapitän Ullrich, verwandelte den Strafstoss sicher zum 1:1. In der 20. Spielminute, kann BSC Stürmer Püschel, der nach langer Verletzung wieder ins Team zurückkehrte, auf 2:1 erhöhen. Lange hielt die Freude über den Führungstreffer jedoch nicht an, denn im Gegenzug kann Spaatz ausgleichen. Nach einem Schnitzer in der Abwehr, riskiert BSC Keeper Großkreuz Kopf und Kragen um den Ausgleich zu verhindern. Aufopferungsvoll schmeisst er sich vor die Füsse des einschussbereiten Stürmers und kann die Situation bereinigen. Der Spaatzer Stürmer fädelt sich jedoch geschickt ein und kommt im Strafraum zu Fall. Den anschließenden Strafstoss, verwandelt Spaatz in der 25 Minute, sicher zum 2:2. Beide Mannschaften nahmen anschließend den Fuß vom Pedal und die Partie verflachte zusehenst. Einzig Teile des Spaatzer Anhangs sorgte für Stimmung, wenn auch für negative. Mit primitivsten und vulgären Sprüchen aus dem Bereich der Tier- und Fäkaliewelt, wurden Zuschauer, Spieler und vor allem der Schiedrichter beleidigt. Davon liess sich auch ein Spaatzer Spieler anstecken, der pünktlich mit dem Halbzeitpfiff wegen Meckerns die Ampelkarte sah. Wer sich auf eine spannende zweite Halbzeit freute, wurde leider böse enttäuscht. Die Gäste aus Spaatz, stellten sich komplett in die eigene Hälfte und liess den BSC anrennen. Dadurch ergaben sich zwar viele Chancen, doch vor dem Tor versagten die Nerven. Beste Möglichkeiten zur Führung wurden ausgelassen oder fahrlässig vertan. In den Schlussminuten, setzte der BSC alles auf eine Karte und stürmte mit Mann und Maus. Dies wäre den Spielern beinahe zum Verhängniss geworden, da Spaatz nun Platz zum kontern hatte. Großkreuz im BSC Tor ist es zu verdanken, das kein weiterer Treffer für die Gäste fiel. Mit zwei unglaublichen Paraden (78, 80 min), verhinderte er den Spaatzer Führungstreffer. Aber auch der BSC hat das Pech gepachtet. In der 85.Spielminute, kann Baitz alles klar machen, doch aus knapp fünf Metern trifft er nur den Pfosten. Am Ende trennten sich beide Teams 2:2. In den Schlussminuten sorgen die Gäste aus Spaatz noch einmal für Aufregung. In der 90. Spielminute, sehen zwei weitere Spieler die Ampelkarte und dürfen den Platz verlassen. Wer dachte das Niveau kann nicht weiter sinken, der wurde anschließend von Teilen des Spaatzer Anhangs eines besseren belehrt. Durch die Punkteteilung rutscht der BSC ab auf Platz 13. Kommenden Sonntag, geht es zur Borussia nach Brandenburg.
Torreicher Sieg
Die BSC Damen empfingen auf heimischen Platz den Tabellenletzten aus Basdorf. Von Beginn an dominierten die Gastgeberinnen und in der 7. Minuten nach Einwurf von Sarah Ziegenhirt direkt in den Strafraum kann Kathleen Fahldieck den Führungstreffer erzielen. Die BSC Damen setzten die Basdorferinnen ständig unter Druck, aber Chancen durch Sarah Ziegenhirt, Nicole Adamczak und Kathleen Fahldieck konnten nicht genutzt werden. In der 20. Minute setzte sich Kathleen Fahldieck nach Zuspiel von Sarah Ziegenhirt über links durch, läßt der Torhüterin keine Chance und es hieß 2:0. Nur zwei Minuten später kann Sandra Rusch die Ecke von Carolin Rogge nutzen und auf 3:0 erhöhen. Nachdem Sarah Ziegenhirt sich von der Mittellinie allein durchkämpfte, kann sie jedoch ihre Chance nicht nutzen. Kathleen Fahldieck war daraufhin erfolgreicher und vollendet zum 4:0. Die 35. Minute brachte nach Handspiel ein Elfmeter für den BSC, den Kathleen Fahldieck sicher zum 5:0 erwandelte. Mit dieser, bis dahin schon verdienten Führung, wurden die Seiten gewechselt. Die Gäste agierten zu Beginn der zweiten Hälfte etwas stärker, aber ihre Chancen konnten sie nicht verwerten. Jessica Müller kann sich in der 55. Minute gut durchsetzen und mit dem 6:0 abschließen. Einen guter Paß von Sandra Rusch auf Kathleen Fahldieck, kann Jessica Müller nutzen und mit dem 7:0 abschließen. Die BSC Damen zeigten auch in der zweiten Hälfte sehr gute Spielzüge und auch die Doppelpassspiele nutzten sie zu guten Aktionen, was im Hinspiel in Basdorf zu vermissen war. Nach einer kurzen Ecke von Carolin Rogge und Doppelpassspiel mit Sarah Ziegenhirt kommt der Paß gut in den Strafraum und Kathleen Fahldieck ist mit dem Kopf zur Stelle zum 8:0. Trotz des hohen Rückstandes war es erstaunlich, wie sich die Gäste immer noch kämpferisch zur Wehr setzten, aber der verdiente Ehrentreffer blieb aus. In der 80. Minute ein gutes Zuspiel von Carolin Rogge auf Jessica Müller, die konzentriert mit dem 9:0 abschließt. Nachdem Sandra Rusch dann verletzt den Platz verlassen mußte und keine Ersatzspielerin mehr zur Verfügung stand, spielte der BSC die letzten 10 Minuten in Unterzahl, was bei dem Spielstand nicht mehr entscheidend war. Den Schlußpunkt unter dem Spiel setzte Jessica Müllerin der 87. Minute, nachdem sie sich durch die gegnerische Abwehr kämpfte, mit dem Endergebnis zum 10:0. In diesem Spiel konnten die Damen vom Schwedendamm durch ihre konzentrierte Spielweise überzeugen und es ist zu hoffen, daß sie an diese Leistung auch im letzten Spiel der Saison am Sonntag in Ladeburg anknüpfen.
Aufstellung: Bajerski, Rusch, Neumann, Hohm(Zeiner), Hiller, Fahldieck, Hilgendorf, Ziegenhirt, Rogge, Müller, Adamczak.
Marlies Weber
28.11.09
Ernüchterung nach Heimniederlage
Der BSC Rathenow unterliegt überraschend FC Freya Marienwerder 2 : 4
Der Fußball hat seine eigenen Gesetze. Ratlos und geschockt verließen die BSC-Spieler das Feld, nachdem sie eine sicher geglaubte Partie als Verliere beendeten. Selbstbewusst war man ins Heimspiel gegangen. Nach zuletzt 3 Siegen in Folge konnte das Trainergespann Zugehör/Heinrich bis auf den gesperrten Stefan Heinrich auf alle Spieler zurückgreifen. Mit dem schwer bespielbaren Geläuf hatte man zwar so seine Probleme, jedoch war man dem Gegner klar überlegen. Marienwerder konzentrierte sich nur auf die Defensive und präsentierte sich auf dem Weg nach vorne als harmlos. Die Rathenower waren drückend überlegen. Erste Annäherungsversuche durch Bresigke und Schmoock gingen über das Tor. Nach 25 Minuten fiel dann der verdiente Führungstreffer. Nach einem Eckball landete der Ball bei Heinrich. Seine Direktabnahme landete am Pfosten, Bertram war zur Stelle und staubte zum 1:0. In der Folge bestand mehrmals die Möglichkeit die Führung auf ein vorentscheidendes 2:0 auszubauen. Doch weder Borbely noch Schmoock konnten den Ball aus aussichtsreicher Position im Gästetor unterbringen. So ging es mit einer knappen Halbzeitführung in die Kabine. Ziel für den zweiten Spielabschnitt sollte es eigentlich sein ,,sofort auf das zweite Tor zu gehen“. Außerdem sei es mehr als wichtig noch intensiver die Zweikämpfe anzunehmen. Die zweiten 45 Minuten sollten sich jedoch gegenteilig gestalten. Im Angriff verlor man den Ball. Ohne einzugreifen ließ man den Konter geschehen und plötzlich stand Tegge völlig frei vor Baitz. Es kam zum Kontakt und folgerichtig zum Strafstoß. Beuster verwandelte sicher. Auf der Gegenseite setzte Schmoock Engels Flanke über das Tor und Meier verpasste eine scharfe Hereingabe nur knapp. Eine gute Stunde war gespielt als die Unparteiische wieder auf Elfmeter entschied. Bätz hatte zu ungestüm im Strafraum agiert. Wieder ließ Beuster Baitz keine Chance. Im direkten Gegenzug die Möglichkeit für den BSC auf den Ausgleich. Doch Engel konnte Bertrams gutes Zuspiel nicht nutzen. Mit dem dritten Elfmeter fiel dann doch der Ausgleich. Schmoock hatte Keiper steil geschickt, welcher an der Strafraumgrenze regelwidrig zu Boden gebracht wurde. Schmoock netzte zum 2:2 ein. Unverständlich, dass die Rathenower es trotzdem vermissten weiter Druck zu machen. Kaum ein Zweikampf wurde gewonnen und die Laufbereitschaft stimmte teilweise auch nicht. Die Quittung war das 2 : 3. Wieder verlor man den Ball. Anstatt das taktische Foul zu begehen, ließ man Marienwerder gewähren. Nach gutem Zuspiel von Beuster spitzelte Gatzmann den Ball an Baitz vorbei ins Tor. Nur 3 Minuten später fiel das entscheidende 2:4. Auf einem erneuten Ballverlust folgte ein verlorener Zweikampf. Tegge ließ sich nicht zweimal bitten und schob gekonnt ein. Völlig unnötig schenkten die Rathenower dieses Spiel her. In einer Art und Weise, für die es schwer ist Worte zu finden, nahm man diese Niederlage hin. Trainer und Spieler zeigten sich mehr als fassungslos. Jedoch muss es weiter gehen. Mund abwischen und Kopf hoch. Nun sind die Spieler gefordert über eine gute Trainingsleistung und einem Erfolg im Auswärtsspiel in Wittenberge in die Erfolgsspur zurück zu finden.
Aufstellung: Baitz, C. Bresigke, Bätz, J. Heinrich, Borbely, Keiper, Hellenberg (75.Block), Bertram, Engel (70. P. Bresigke), Schmoock, Meier
C. Welk
23.11.09
BSC Reserve schlägt sich selbst - 2 : 1 Niederlage in Netzen
Rot-Weiß Netzen - BSC Rathenow II 2 : 1
Fussball kann so grausam sein. Mehr als 75 Prozent Spielanteile, über 90 min das tonangebende Team und trotzdem stand man am Ende der Partie mit leeren Händen da und keiner weiss warum. Niedergeschlagen und ratlos, verliessen die Fussballer des BSC Rathenow nach dem Schlusspfiff das Spielfeld in Netzen. Wie schon so oft in dieser Saison, kassierte man eine Niederlage, die unnötig und absolut unverdient war. Abgesehen von den ersten fünfzehn Minuten, als beide Teams Fussballmagerkost gepaart mit einem Fehlpassfestival daboten, war der BSC das klar bessere Team. In der 20. Spielminute, die riesen Chance zur BSC Führung. Mit kurzen, schnellen und direkten Pässen kann der BSC die gesamte Abwehr der Heimmannschaft aushebeln und sich so Platz vor dem gegnerischen Tor verschaffen. Der Ball kommt zu P. Bresigke, der sofort aus etwa 10 Metern volley auf's Tor schiesst. Leider trifft er den Ball nicht richtig und das Leder segelt knapp über's Tor. Der BSC erhöhte nun die Schlagzahl und setzte den Gastgeber in der eigenen Hälfte fest. Lorbeer, Schröter und Häusler hatten mehrfach die Führung auf dem Fuss, scheiterten jedoch im Abschluss. Von R-W.Netzen so gut wie nichts zu sehen. Mit blind nach vorne geschlagenen Bällen, wurde versucht für Entlastung zu sorgen. Einen solcher "Angriffe", kann der Gastgeber jedoch nutzen, um aus dem Nichts heraus mit 1:0 (35.min) in Führung zu gehen. Der BSC antwortete mit wütendenden Angriffen, doch eine Kosmetikkorrektur wollte bis zum Halbzeitpfiff nicht mehr gelingen. Den zweiten Spielabschnitt mussten die Rathenower Spieler teilweise gegen 12 Gegner bestreiten, da der im ersten Durchgang eigentlich soverän wirkende Schiedsrichter den Faden verlor und seine Leistung sich dem Wetter anpasste. Der BSC liess sich jedoch kaum aus der Ruhe bringen und zog konsquent sein Spiel durch. In der 55. Spielminute, dann der längst überfällige Ausgleichstreffer für den BSC. Nach wunderbarer Vorarbeit von Baitz, der nach seiner Einwechslung sofort für frischen Wind im BSC Sturm sorgte, kann Lorbeer den Ball zum 1:1 im Tor unterbringen. Doch die Jungs vom Schwedendamm wollten mehr, wollten sich für ihre harte Arbeit mit drei Punkten beschenken. Eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis zum verdienten Rathenower Führungstreffer, doch der wollte einfach nicht gelingen. Ganz im Gegenteil. Der BSC mit Mann und Maus im Angriff, kann jedoch kurz vor dem gegnerischen Strafraum gestoppt werden. Da nicht alle Spieler schnell genug nachrücken, kann Netzen in Überzahl auf 2:1 (78.min) erhöhen. Zwei Minuten später, kann Baitz für den BSC ausgleichen, doch das Tor wird nach Zuruf eines Netzener Zuschauers wegen Abseits nicht gegeben. In der 85. Spielminute, versuchte es Bredfeld noch einmal aus der Distanz, seinen Gewaltschuss aus 25 Metern kann der Torwart nur abklatschen und erst im nachfassen sichern. So blieb es am Ende beim 2:1. Obwohl man wieder mal klar überlegen war und das Spiel dominierte, blieb am Ende doch nur die "Goldene Annanas", die Punkte jedoch blieben beim Gegner.
Nun richtet sich der Fokus auf das kommende Spiel, auf das mit Spannung erwartete Heimderby gegen den SV Empor Spaatz.
Klemmi'76
Die BSC Oldies hatten sich zum letzten Spiel der Herbstrunde die Mannschaft aus Paulinenaue eingeladen. Das Spiel wurde sofort von den Gastgebern übernommen und Döbel hatte die erste Chance nach einem Weitschuß, der aber leider über das Tor ging. Auch Reich und Lüde konnten durch ihre Torchancen die Mannschaft noch nicht in Führung bringen. Dem bis dahin gut stehenden Torhüter der Paulinenauer unterlief dann aber ein Fehler, denn bei dem langen Ball von Döbel stand er nicht sehr gut und so hieß es 1:0 für den BSC. Nun ließ man den Gästen noch weniger Freiraum und mit überzeugender Abwehr und guten Doppelpassspielen zeigte der BSC ein sehr ansehnliches Spiel. In der 33. Minute kann sich Reich über den rechten Flügel durchsetzen und trifft ins kurze Eck zum 2:0. Nur 4 Minuten später bedient Reich Siegmund, der das 3:0 herstellt und auch das 4:0 ging nach Zuspiel von Groß auf sein Konto. Nach gutem Doppelpassspiel zwischen Groß, Lüde und Siegmund wird der Torhüter ausgespielt und Groß trifft zum 5:0. Nachdem die Gäste sich nun besser auf dem Kunstrasen zu recht fanden, kamen sie besser ins Spiel und konnten auf 5:1 verkürzen. Im Gegenzug konterte der BSC, aber Lüde vergab seine gute Chance. Dahlenburg und Siegmund lieferten das nächste gute Doppelpassspiel und Dahlenburg(vieleicht das letzte Tor seiner Fussballkarriere?) erhöhte auf 6:1 und damit das Endergebnis.
Aufstellung: Schäfer, Saniocki, Böhm, Weber, Döbel, Lüde, Spzitalny, Mielke, Reich, Klinger, Siegmund, Groß, Giese, Gojek, Dahlenburg.
Marlies Weber
Auswärtssieg für BSC Damen
Zum ersten Spiel der Rückrunde in der Landesliga Nord reisten die Damen des BSC nach Neuruppin. Sehr konzentriert und geschickt übernahmen sie sofort das Spielgeschehen. Die ersten Torchancen erkämpften sich so Kathleen Fahldieck, die nur die Querlatte trifft, und Jessica Müller, deren Schuß übers Tor geht. In der 20. Minute tritt Carolin Rogge zum Freistoß an, bedient damit Jessica Müller, diemit dem1:0 abschließt. Das Spiel fand nun nur noch in der Hälfte des Gastgebers statt, die aber ihre Abwehrreihe sehr dicht hielt. Nach Ecke von Carolin Rogge (25.) steht widerum Jessica Müller genau richtig und vollendet zum 2:0. Durch einen schnellen Konter der Neuruppiner sah die BSC Abwehr nicht sehr gut aus und die Gastgeber können den Anschlußtreffer erzielen. Ungeachtet davon gestalteten die BSC Damen nun wieder ihr Spiel. In der 37. Minute setzte sich Sarah Ziegenhirt über links durch und schließ mit dem 3:1 ab. Mit dieser Führung wurden die Seiten gewechselt und die Gäste übernahmen sofort wieder das Spiel. Carolin Rogge erkämpfte sich über den rechten Flügel den Ball und plaziert ihn ins lange Eck zum 4:1. Einige Minuten später bekam der BSC nach Foulspiel einen Elfmeter(63.) zugesprochen. Carolin Rogge tritt an, aber mit großem Einsatz konnte die Neuruppiner Torfrau einen weiteren Treffer verhindern. Jessica Müller hatte für den BSC die nächste Chance, aber sie trifft per Kopf nur die Querlatte. Auch Beatrice Hilgendorf und Sarah Ziegenhirt hätten für den BSC Tore erzielen können, aber die Gastgeberkonnten mitihrer Torhüterin einen höheren Rückstand verhindern. In der 77. Minute bedient dann Nancy HillerKathleen Fahldieckim Lauf, die das 5:1 erzielte. Die Neuruppiner Damen kamen nur sehr selten aus ihrer eigenen Hälfte, kämpften aber bewundertswert von Beginn an in Unterzahl . Die letzte Minute konnte Nancy Hiller nutzen, die nach Zuspiel von Jessica Müller, die Torfrau ausspielte und das Endergebnis 6 : 1 herstellte.
Am Sonntag spielen die BSC Damen um 13.00 Uhr auf heimischen Platz das nächste Rückrundenspiel gegen Basdorf.
Aufstellung: Bajerski, Rusch, Neumann, Hohm, Zeiner(Göttling), Rogge, Fahldieck, Müller, Ziegenhirt, Hiller, Hilgendorf.
Marlies Weber
21.11.09
Klasse Leistung des BSC Keepers Felix Baitz
Der BSC gewinnt in Kyritz mit 2 : 1
Mit gemischten Gefühlen fuhr der BSC zum Tabellennachbarn nach Kyritz. Einige Stammspieler meldeten sich krank. Trotzdem ließen Trainer und Spieler sich nicht verrückt machen und wollten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung die Punkte mit nach Rathenow bringen. Das Spiel lebte mehr vom Kampf als von technischen Finessen. Vor dem Spiel gab es von den Trainern Zugehör und Heinrich einige Hinweise wie sich auf den Gegner einzustellen ist. Wir müssen Geduld haben und an uns glauben. Die erste Chance zum Erfolg hatte Kevin Schmoock, der von Mirko Keiper ins Spiel gebracht wurde. Sein Schuss wird zur Ecke abgewehrt. Den Eckball von Olaf Block setzte Marco Bertram äußerst knapp per Kopfball neben das Gehäuse. Nach zehn Minuten kamen die Gastgeber zum ersten Torschuss, den Keeper Felix Baitz mit gutem Reflex abwehren kann. Die Gastgeber kamen mit Ihren Angriffen kaum durch die von Jörg Heinrich geführte Viererkette. Gelang es trotzdem die Viererkette zu durchbrechen, parierte Felix Baitz die Schüsse in glänzender Manier. In der 35. Minute bekommt Marco Bertram von Jörg Heinrich den Ball direkt auf den Fuß. Der fackelt nicht lange und zieht ab. Der Kyritzer Keeper fischt den Ball mit letztem Einsatz aus dem rechten Winkel. Kurz vor der Halbzeit, als sich fast alle Spieler im Kyritzer Strafraum befanden gab es Gerangel, Gestoße, und Mirco Keiper wurde unsanft unterlaufen. Der gut leitende Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Der Torschütze vom Dienst Kevin Schmoock verwandelte sicher zum 1:0 für den BSC. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit wollte der BSC nachlegen. Kevin Schmoock zieht auf der rechten Seite bis zur Außenlinie und bringt den Ball auf den freistehenden Olaf Block, der wohl etwas überhastet seine Chance nicht nutzen kann und das Leder über das Tor zieht. Durch viele Fehlabspiele auf beiden Seiten, wurde das Spiel zusehens härter. In der 68. Minute musste der BSC dann ohne Stefan Heinrich auskommen, der sich die Ampelkarte holte. In Unterzahl versuchte sich der BSC gegen die stärker werdenden Kyritzer zu wehren. Es gelang nur bis zur 83. Minute als Mario Rätsch für den Gastgeber zum umjubelten 1:1 ausgleichen kann. Nur eine Minute später schlug der BSC zurück. Kevin Schmoock ließ seine Gegenspieler auf der rechten Außenbahn hinter sich, sieht den mitgelaufen Torsten Meier und serviert ihm den Ball in den Lauf maßgerecht auf den Kopf. Der Kopfball landet im rechten oberen Eck unhaltbar für den Kyritzer Keeper zum 2:1 für den BSC. Die anschließenden wütenden Angriffe der Gastgeber brachten auch für Mario Rätsch in der 87. Minute die Ampelkarte. Der BSC zog sich zurück und wollte in den letzten Minuten den Sieg nicht mehr aus der Hand geben. Die Kyritzer setzten nun alles auf eine Karte und bekamen ihre Torchancen, doch stand ein glänzend aufgelegter Felix Baitz im Rathenower Tor, der bis in die Nachspielzeit keinen Treffer der Gastgeber mehr zuließ.
Aufstellung: Baitz, S.Heinrich, J.Heinrich, Block, Keiper, Bertram, Bätz, Ch. Bresigke, Meier, Schmoock, Hellenberg.
Am kommenden Wochenende empfängt der BSC um 13.00 Uhr den FC Freya Marienwerder auf dem Schwedendamm.
Klaus Reimann
15.11.09
Punkte verschenkt
Auf dem Schwedendamm empfingen die BSC Damen den Spitzenreiter FC Angermünde. Mit zu viel Respekt, aber konzentriert übernahm die Heimmannschaft das Spiel und versuchte sofort den Gegner unter Druck zu setzen. Bereits in der 10. Minute kann sich Kathleen Fahldieck gegen die Abwehr durchsetzen und den Führungstreffer erzielen. Für die BSC Damen sah es so aus, als wenn man die Gästen ohne Punkte nach Hause schicken könnte. Die Torchancen häuften sich, aber weder Kathleen Fahldieck, Jessica Müller noch Sarah Ziegenhirt trafen das Tor. Ob es an dem schweren Platz lag oder an der Leichtfertigkeit konnte man nicht sagen. Kurz vor der Halbzeitpause hätten dafür die Angermünder noch den Ausgleich erzielen können, aber sie verfehlten das Tor. Die zweite Hälfte begannen die Schwedendammerinnen gleich wieder sehr gut und hatten die Chance durch Nancy Hiller die Führung auszubauen. Doch nun wurden die Angriffe der Gastgeberinnen zeitig abgefangen und Angermünde gefährlicher. In der 60. Minute spielen sie auch die BSC Abwehr aus und stellen den Ausgleich zum 1:1 her. Das Spiel plätscherte nun so dahin, viel zu viel wurde durch die Mitte gespielt und dadurch auch zu schnell der Ball verloren. Erst in der 79. Minute hatte wieder Nancy Hiller den Führungstreffer auf dem Fuß, aber die Gästetorhüterin kann den straffen Schuß halten. Die Gäste fanden immer besser ins Spiel und der BSC ließ sich zu sehr in die eigene Hälfte drängen. Beiden Mannschaften lief nun die Zeit davon und am Ende blieb es bei einem 1:1 und zwei mögliche Punkte gingen dadurch unnötig verloren.
Am Sonntag reisen die Damen zum Auswärtsspiel nach Neuruppin.
Aufstellung: Bajerski, Adamczak(G), Rusch, Fahldieck, Ziegenhirt, Hilgendorf, Hiller, Neumann, Müller(Göttling), Rogge, Hebold(Schulze).
Marlies Weber
08.11.09
Pokalkrimi der BSC Damen
Zur 2. Pokalrunde empfingen die Damen die Mannschaft aus Nonnendorf, die zur Zeit den letzten Platz in der Brandenburgliga inne haben. Durch die Sperrung des Hauptplatzes mußte auch dieses Spiel auf Kunstrasen stattfinden. Die Gastgeberinnen kamen zu Beginn gar nicht dazu sich ins Spiel zu finden, denn bereits in der 1. Minute konterten die Gäste und mit einem Schuß direkt unter die Latte gingen sie mit 0:1 in Führung. Erst nach elf Minuten gelang dem BSC der erste Angriff auf das Nonnendorfer Tor, doch Kathleen Fahldieck verfehlte knapp das Tor. Nun schienen die Schwedendammerinnen langsam ins Spiel zu finden, aber auch den nächsten Freistoß von Carolin Rogge kann Kathleen Fahldieck nicht zum Tor verwerten. Im Gegenzug waren die Gäste geschickter, spielten die BSC Abwehr aus und erhöhten auf 0:2. Unbeirrt davon, konterte nun der BSC über die Flügel und nach Zuspiel von Sarah Ziegenhirt erzielt Nancy Hiller den Anschlußtreffer. In der letzten Viertelstunde der ersten Hälfte spielte nur noch der BSC. Nach Ecke von Carolin Rogge kann Kathleen Fahldieck den Ausgleich herstellen und auch der Führungstreffer zum 3:2 geht auf ihr Konto, denn sie nutzte das Gewirr im Gästestrafraum. Die Freude über den Führungstreffer wehrte nicht lange, die BSC Abwehr stand zu tief und Nonnendorf nutzt einen Weitschuß direkt unter die Latte zum 3:3 Ausgleich. Mit diesem Ergebnis wurden die Seiten gewechselt und wie in den Spielen zuvor zeichneten sich Unsicherheiten in den BSC Reihen ab. Nancy Hiller hatte in der 57. Minute den Führungstreffer auf dem Fuß, aber der Ball verfehlte knapp das Tor. Der nächste Angriff folgte auf dem Fuß und Sarah Ziegenhirt versuchte es mit einem Direktschuß von rechts, aber Jessica Müller hielt trotzdem noch den Fuß hin. So konnte der BSC mit 4:3 in Führung gehen. Mit anfänglichen Problemen übernahmen nun die Gastgeberinnen wieder das Spiel und die Torchancen häuften sich ohne Erfolg. Die Gäste waren erfolgreicher mit ihrer Ausbeute, denn sie nutzten einen Freistoß um den Ausgleich herzustellen. Chancen gab es nun auf beiden Seiten und im BSC Tor glänzte Felizitas Bajerski mit einigen guten Paraden. Im Gästestrafraum vergaben schließlich Kathleen Fahldieck, Sarah Ziegenhirt und Jessica Müller ihre Chancen. Beiden Mannschaften rannte die Zeit davon und nachdem keiner Mannschaft der Torerfolg vergönnt war, ging es in die Verlängerung. Die 103. Minute brachte bereits die Entscheidung, denn Carolin Rogge nutzte ihre Spezialität (Freistöße) und erzielt das 5:4. Damit wurden für die letzte Viertelstunde die Seiten gewechselt, aber Chancen durch Ziegenhirt und Müller blieben ungenutzt. Die BSC Damen waren nun bemüht das knappe Ergebnis zu halten und brachten es schließlich mit Erfolg über die Zeit. Insgesamt konnten die Trainer mit der Leistung zu frieden sein, aber an der Chancenverwertung muß noch gearbeitet werden.
Am Sonntag empfangen die BSC Damen um 13.00 Uhr mit der Mannschaft aus Angermünde den derzeitigen Tabellenführer in der Landesliga Nord.
Aufstellung: Bajerski, Schulze (Göttling), Zeiner (Hilgendorf), Rusch, Fahldieck, Ziegenhirt, Hiller, Neumann, Müller, Rogge, Hebold.
Marlies Weber
Sieg der Alten Herren
Nach dem 5 : 1 Sieg der BSC Oldies gegen Mögelin mit Tore durch Siegmund, M.Otto(2), Gojek und Mielke empfingen sie auf Kunstrasen die Freizeitmannschaft aus Garlitz, die sich wegen Unterbesetzung Spieler der 2. Männerschaft des BSC ausliehen. Durch diese Stärkung der Gäste entstand von Beginn an ein sehr schnelles Spiel. Die erste Chance hatte aber der BSC nach Ecke von Klinger trifft Siegmund per Kopf nur die Latte. Das Spiel fand nun hauptsächlich im Mittelfeld statt, denn beide Mannschaften hatten ihre Abwehrreihen gut gestellt. Erst in der 30. Minute wieder eine gute Tormöglichkeit für den BSC durch Klinger, der eine Flanke von Böhm nur gegen die Latte setzen konnte. Trotz der schnellen und gefährlichen Angriffe der Garlitzer konnte Schäfer im BSC Tor seinen Kasten sauber halten. Mit einem 0:0 wurden die Seiten gewechselt. In der 47. Minute, nach Foulspiel an Siegmund, tritt Lüde zum Elfmeter an und bringt damit den BSC in Führung. Im Gegenzug nutzten die Garlitzer eine Lücke in der BSC Abwehr und stellten den Ausgleich zum 1:1 her. Lüde und Siegmund hatten die nächsten Chancen zum Führungstreffer, aber der Gästetorhüter stand im gesamten Spiel zu sicher in seinem Tor und konnte dadurch ständig einen Rückstand verhindern. Nach einer Ecke von Lüde nutzte Groß einen Abpraller von Siegmund und kann die verdiente Führung zum 2:1 erzielen. Böhm hätte die Führung noch ausbauen können, aber sein Schuß ging an die Latte. So trennte man sich mit dieser knappen, aber verdienten Führung.
Am Samstag spielen die BSC Oldies um 11.30 Uhr auf heimischen Platz gegen die Mannschaft aus Bamme.
Aufstellung: Schäfer, Siegmund, M.Otto, Böhm, Lüde, Saniocki, Giese, Mielke, Weber, Klinger, Kusay, Döbel, Groß, Dahlenburg.
07.11.09
Kevin Schmoock mit lupenreinem Hattrick
Der BSC gewinnt sein Spiel gegen den FC 98 Hennigsdorf in Halbzeit zwei.
Auf dem Sportgelände am Schwedendamm hatte der BSC im Landesliga Spiel den FC 98 Hennigsdorf zu Gast. Unverständlicherweise wurden am Freitag die Rasenplätze von den Verantwortlichen der Stadtverwaltung gesperrt. Hier bekamen die Sportler und auch die Zuschauer eine ordentliche Backpfeife. Zumindest der Platz im Stadion war bespielbar. Das bestätigten auch die Gäste aus Hennigsdorf. Hier fehlte den verantwortlichen der Stadt das bisschen Fingerspitzengefühl. Oder wollte man dem BSC eins auswischen. Freitag kein Regen und Samstag ebenfalls nicht. Der Platz in einem ordentlichen, bespielbaren Zustand.
Nun aber zum Spiel auf dem kleinen Kunstrasen Geläuf. Der Gastgeber spielte nicht mit seinem stärksten Aufgebot und konnte sich mit Spielbeginn nicht auf die schnellen Stürmer der Gäste einstellen. Die über 80 Zuschauer sahen eine groß aufspielende Mannschaft aus Hennigsdorf. Erwähnenswert die Aktion von Tibor Borbely, der per Kopfball nur das Außennetz trifft. Überlegen und Spiel bestimmend waren die Gäste, die mit ersten Warnschüssen den Rathenower Keeper Michael Zugehör testeten. Gegen den satten Schuss zum 0:1 in der 26. Minute von Toni Dietrich war er machtlos. Wenig später gestatteten die BSC-er den Gästen durch Sebastian Simon den Treffer zum 0:2. Es kam noch schlimmer. Nur zwei Minuten später hieß es 0:3 durch Daniel Heilmann. Die Heimelf wirkte zu diesem Zeitpunkt sehr konfus. Eine Resultatsverbesserung kurz vor der Halbzeit vergab nach einem Freistoß von Alexander Engel, Kevin Schmoock, dessen Schuss zur Ecke abgewehrt wurde. In der Halbzeitpause dachte wohl niemand, dass der BSC noch einmal ins Spiel findet. Doch siehe da. Es geht doch. Mit einem maßgerechten Ball bedient der ins Spiel gekommene Olaf Block seinen Stürmer Kevin Schmoock. Der ließ sich nicht bitten und vollendete eiskalt. Nur fünf Minuten später war es wieder Olaf Block der den Ball geschickt auf Torsten Meier spielt. Meier zieht auf der linken Seite in Richtung Strafraum und spielt auf Kevin Schmoock der per Kopf auf 2:3 verkürzen kann. Jetzt standen auch die Zuschauer wieder hinter der Mannschaft und gaben ihr lautstark Rückhalt. In der 55. Minute setzt Kevin Schmoock den Ball zum 3:3 Ausgleich in die Maschen. Das war ein super Hattrick!!! Nach einem Pressschlag ist Mirko Keiper der Glücksbringer und sorgt für die 4:3 Führung. Das Spiel stand nun auf Messers Schneide Ein satter Schuss von Kevin Schmoock wehrt der Keeper noch gegen den Pfosten. Auf der anderen Seite verursacht Keeper Zugehör einen Elfmeter, den er aber hält. Spannung war weiter angesagt. Ein Foul im Strafraum an Torsten Meier. Den fälligen Elfmeter, geschossen von Torsten Meier selbst, kann auch der Gästekeeper halten. Nach Spielende, riesige Freude beim BSC und hängende Köpfe bei unseren Gästen.
Der amtierende Vorsitzende des BSC Matthias Rieschel zum Spiel: Wir sind nach einem schon verloren geglaubten Spiel wieder ins Spiel gekommen. Mein Kompliment an jeden einzelnen Spieler. So zurück zu kommen passiert nicht alle Tage. Mit dieser Leistung können wir mit Sicherheit für die nächsten Spiele aufbauen.
Trainer Michael Zugehör zum Spiel: Ein Spiel mit zwei völlig verschiedenen Halbzeiten haben wir in der zweiten Halbzeit durch enorme Willensstärke noch drehen können. Am Ende haben wir glücklich mit viel Engergement das 4:3 erzielen können und es über die Zeit gebracht.
Aufstellung: Zugehör, Bätz, Borbely, CH. Bresigke, Hellenberg,(Baitz) S. Heinrich, Engel,(Block), Bertram, Ph Bresigke, (Keiper), Meier, Schmoock.
Klaus Reimann
02.11.09
Wichtiger Sieg für BSC Damen !
Die Damenmannschaft des BSC reiste am Wochenende zum Punktspiel nach Eberswalde. Mit hoher Konzentration und viel Respekt ging man in diese Partie, daß es nötig war, zeigten die Gastgeber bereits in der 4. Minute. Durch eine Unachtsamkeit im Mittelfeld wurde der Ball verloren und die Gastgeber nutzten diese Cahnce zur 1:0 Führung. Von diesem frühzeitigen Treffer ließen sich die BSC Damen wenig beeindrucken und übernahmen nun ihrerseits das Spiel. Durch gute Kombinationen agierten die Stürmer immer wieder gefährlich vor dem Tor der Eberswalder. In der 18. Minute nutzt Sarah Ziegenhirt einen Paß von Nancy Hiller und schließ mit 1:1 ab. Entgegen den letzten beiden Spieltagen sah man nun die wahre Leistung der Schwedendammerinnen, denn gespielt wurde zum größten Teil nur in der Eberwalder Hälfte. Nach Foulspiel an Carolin Rogge trat Sandra Rusch zum fälligen Strafstoß an, aber leider traf sie nur die Latte. Jessica Müller kann sich in der 28. Minute durch die gegnerische Abwehr drängen und erzielt den Führungstreffer zum 2:1. Die Gastgeber versuchten nun über die Flügel ihr Glück, was ihnen auch gelang und sie dadurch den Ausgleichstreffer erzielen konnten.Im Gegenzug konterte der BSC. EineFlanke von Caroline Schulze bereitete Kathleen Fahldieck leichte Probleme, aber bereits am Boden liegend kann sie den Ball noch zur 3:2 Führung einschieben. Nun war die Überlegenheit der BSC Damen deutlich sichtbar, zumal Eberwalde noch nach Foulspiel von Torfrau Felizitas Bajerski den fälligen Elfmeter verschossen hatte. Jessica Müller konnte sich in der 36. Minutehalb rechts durchsetzen und aus dem 16er die Führung auf 4:2 erhöhen. Die Gastgeber schienen ratlos, denndie BSC Abwehr konnte jeden Angriff abwehren. Die 43. Minute brachte dann das Halbzeitergebnis 5:2 für den BSC, nachdem Nancy Hiller einen Abpraller von Kathleen Fahldieck nutzte. Der Trainer der Eberswalder Damen schien in der Halbzeit ganze Arbeit geleistet zu haben, denn sie begannen gleich mit einem schnellen Angriff. Felizitas Bajerski, die bereits in der ersten Hälfte einige starke Paraden zeigte,konnte auch dieses mal einen Gegentreffer verhindern. In der 47. Minute steht die BSC Abwehr zu tief und kann dadurch gut ausgespielt werden. Eberswalde nutzte die Chance zum Anschlusstreffer. Nur zwei Minuten später konnte Sarah Hebold ihre Gegenspielerin nur durch Foul stoppen, die bereits den Strafraum erreicht hatte. Den fälligen Elfmeter nutzten die Gastgeberinnen um auf 5:4 zu verkürzen. Die BSC Damen hatten in den ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte Probleme ihre Gegner unter Kontrolle zu bekommen, die kämpferischer wirkten und Auftrieb durch die beiden Treffer bekamen. Das ein ums andere Mal wurden die Zweikämpfe zu schnell verloren und ungenaue Zuspiele führten zu Ballverlusten. Der erste Angriff der BSC Damen dann erst in der 60. Minute. Nach Einwurf von Sarah Ziegenhirt versucht Kathleen Fahldieck per Kopf einzuschieben, aber der Ball verfehlt knapp das Tor. Immernoch ließ man dem Gastgeber zu viel Raum und der BSC hat Probleme sich aus der Umklammerung zu befreien. Nach einer Ecke von Carolin Rogge verfehlt Kathleen Fahldieck den Ball, aber Sarah Ziegenhirt ist zur Stelle und trifft zum 6:4 (65.). Langsam fand man nun ins Spiel zurück und konnte sich etwas vom Gegner lösen. Widerum nach einer Ecke von Carolin Rogge (75.) sturzt Kathleen Fahldieck per Kopf an den Ball und kann die Führung auf 7:4 ausbauen. Die BSC Damen kehrten nun zu ihrer guten Leistung der ersten Hälfte zurück. Einen Freistoß nach Foulspiel nutzt dann aber Eberswalde (81.) noch zum 7:5. Ohne Probleme und mit nur einer Chance konnte der BSC nun dieses Ergebnis über die Zeit bringen und drei wichtige Punkte mit nach Hause nehmen.
Aufstellung : Bajerski, Schulze (Hohm), Zeiner, Rusch, Fahldieck, Ziegenhirt, Hiller, Neumann, Müller (Kristian), Rogge, Hebold.
Marlies Weber
31.10.09
Pflichtsieg beim Schönower SV
Dank eines deutlichen 5:1 Sieges beim Tabellenletzen aus Schönow hat der BSC seine ,,Mini-Krise“ beendet. Vom Anpfiff an war man klar überlegen. Bereits in der ersten Spielminute nutzte Schmoock einen Querschläger zur frühen Führung. Nur 2 Minuten später war er nach tollem Anspiel von Keiper erneut zur Stelle. Schönow beschränkte sich auf lange Bälle und präsentierte sich völlig ideenlos. Die Rathenower dagegen suchten stets den schnellen Weg in die Spitze. Zugehörs lange Abschläge setzten Meier und Schmoock immer wieder gefährlich in Szene. Es dauerte jedoch bis zur 48.Spielminute ehe Bertram auf 3:0 erhöhen konnte. Bresigkes Eckball netzte er völlig freistehend per Kopf ein. Schönow erzielte im Gegenzug per Elfmeter den Ehrentreffer. Borbely agierte unglücklich im Strafraum. Ohne Absicht trat er seinem Gegenspieler in die Hacken. Dass er es auch besser kann, zeigte er in der 60. Minute. Keipers Freistoß nickte er zum vorentscheidenden 4:1 ein. Den Endstand markierte wiederum Schmoock. Nachdem Meier ihn in die Gasse geschickt hatte, ließ er gekonnt den Torhüter aussteigen. Am Ende war es ein völlig verdienter Sieg für den BSC in einer einseitigen Partie. Trainer Zugehör war sowohl mit der Spielweise als auch mit dem Ergebnis zufrieden. Auf diese Leistung soll nun aufgebaut werden. Am nächsten Wochenende gastiert mit dem FC Henningsdorf eine deutlich stärker zu erwartende Mannschaft am Schwedendamm. Mit einem Heimsieg wäre man wieder zurück in der Erfolgsspur.
Aufstellung:
Zugehör,Bätz,Borbely,S.Heinrich,Hellenberg,P.Bresigke(70.Baitz),Bertram,C.Bresigke,Keiper(60.Kläke),Schmoock,Meier(80.Welk)
25.10.09
BSC II siegt deutlich
Gegen den FSV Viktoria Brandenburg genügte eine starke zweite Hälfte, um den 3.Saisonsieg unter Dach und Fach zu bringen. Dank eines wiederum glänzend aufgelegten Großkreuzes und mit viel Einsatzwillen setzte man sich letztendlich deutlich mit 5:2 durch. Brandenburgs sehenswerten Führungstreffer per Seitfallzieher, glich Ullrich vom Elfmeterpunkt aus. Klemmer war im Strafraum niedergestoßen worden. Bresigke hatte dann die Möglichkeit die Führung frühzeitig auszubauen. Sein Heber verfehlte nur knapp das Tor. Auf der anderen Seite war Großkreuz nicht zu überwinden. Mehrmals zeigte er sich reaktionsschnell. Mit einem Doppelschlag stellte die BSC-Reserve die Weichen auf Sieg. Erst war der eingewechselte Oertl zur Stelle. Ehe Heinrich nach Piltz-Ecke auf 3:1 erhöhte. Die Partie schien entschieden. Doch Brandenburg erzielte aus dem Gewühl den 2:3 Anschlusstreffer. Postwendend stellte Schröter aber den alten Abstand wieder her. Nachdem er vom Gästekeeper gefoult wurde, erzielte er selbst per Strafstoß das 4:2. Den Schlusspunkt setzte wiederum ,, Joker“ Oertl. Sein Schuss, leicht abgefälscht, sprang vom Innenpfosten ins Tor. Mit diesem wichtigen Sieg rückt die BSC-Reserve auf den 9. Tabellenplatz vor. Nächstes Wochenende geht es zum Auswärtsspiel nach Golzow.
Aufstellung: Großkreuz, Ullrich, Bretfeld, Kläke, Giese, Bresigke (60.Oertl), S.Heinrich, Häusler, Piltz (90.Dahlenburg), Kotowski, Klemmer (60. Schröter)
Glücklicher Sieg !
Zum Heimspiel empfingen die BSC Damen die Mannschaft der SG Barsdorf/Fürstenberg, die mit nur einem Punkt auf dem vorletzten Tabellenplatz steht. Dementsprechend locker gingen die Frauen vom Schwedendamm in die Partie und übernahmen sofort das Spiel. Bereits in der vierten Minute setzte sich Carolin Rogge über rechts durch, flankte auf Sarah Ziegenhirt und die Gastgeber gehen mit 1:0 in Führung. Nancy Hiller hatte dann die nächste Chance, aber der ball landete direkt in den Armen der Torfrau. Nach Foulspiel der Barsdorfer führt Carolin Rogge den fälligen Freistoß aus und Kathleen Fahldieck nutzt diese Chance zur 2:0 Führung. Trotz der Führung zeigten die BSC Damen aber nicht ihre Leistungsgrenze, denn viele Zweikämpfe wurden unnütz verloren und die Zuspiele zu ungenau ausgeführte. Eine Ecke von Carolin Rogge versuchte Sarah Ziegenhirt zu nutzen, doch der Ball verfehlte knapp das Tor. Die Gäste kamen in den ersten 30 Minuten kaum gefährlich vor das BSC Tor, aber in der BSC Spitze tat sich auch nicht sehr viel und aus den vielen Möglichkeiten wurde kein Nutzen gezogen. Erst in der 33. Minute kann Nicole Adamczak das Gewirr im Strafraum der Gäste nutzen und auf 3:0 erhöhen. Mit diesem Ergebnis wurden die Seiten gewechselt und man dachte der Torsegen ginge so weiter, aber weit gefehlt. Aus der Kabine kam eine völlig andere Mannschaft, denn nach drei Minuten (48.)kann der Gegner ungehindert durch die BSC Abwehrreihe gelangen und erzielt das 3:1. Von diesem Gegentreffer noch nicht erweckt, sieht es so aus, als gewinnen die Gäste immer mehr Oberwasser. So war es nicht verwunderlich, daß sie wieder die Abwehr ausspielen können und auf 3:2 verkürzen. Motiviert von diesem Treffer drückten die Barsdorferinnen die BSC Damen immer mehr in ihre Hälfte und erzielen nur eine Minute später den Ausgleichstreffer. Die Fehler in den BSC Reihen häuften sich und man sah wenig Gegenwehr. So war es auch nicht verwunderlich, daß die Gäste in der 75. Minute in Führung gingen. Nun erwachte der Kampfgeist der Gastgeberinnen zum Leben und man übernahm wieder das Spiel. Nancy Hiller, die ihren Gegenspielerinnen im Mittelfeld das Spiel schwer gestalten ließ, setzte sich über den linken Außenflügel durch und erzielt den Ausgleichstreffer zum 4:4. Die Barsdorferinnen versuchten nun mit allen Mitteln das Remis zu halten und Sarah Ziegenhirt konnte im Strafraum nur mit einem Foul aufgehalten werden. Zum fälligen Elfmeter trat Sandra Rusch an und brachte den BSC mit dem 5:4 wieder ins Spiel. In den letzten Minuten stürmten nur noch die BSC Damen das Gästetor und Sarah Ziegenhirt gelang in der 90. Minute noch das 6:4. Zwar hatte man nun sicher die drei Punkte eingefahren, aber insgesamt zeigten die Damen vom Schwedendamm nicht ihre tatsächliche Leistung. Nach diesem Spiel setzen sie sich auf Platz 2 der Tabelle vor dem nächsten Gegner aus Eberwalde, die ihr Spiel gegen Angermünde verloren haben. Am Sonntag wird dann in Eberwalde gespielt und will der BSC dort nicht untergehen, müssen sie zu ihrer guten Leistung zurückkehren.
Aufstellung: Bajerski, Schulze, Adamczak(Göttling), Rusch, Fahldieck, Ziegenhirt, Hilgendorf, Hiller, Neumann, Müller(Kristian), Rogge.
Marlies Weber
24.10.09
BSC unterliegt erneut
Gegen den Aufsteiger SC Victoria 1914 Templin unterlagen die Rathenower verdient mit 2 : 4. Wiederum erwies man sich nicht als Kollektiv. Nur vereinzelt wurde sich gegen die Niederlage gestemmt. In einer schwachen Anfangsphase ging Templin nach guten 20 Minuten durch ihren Torjäger Bock in Führung. Gut in Szene gesetzt, ließ er Zugehör keine Chance. Ersten Annäherungsversuchen des BSC durch Engel, fehlte es noch an Präzision. Wie ein roter Faden zog sich die überraschend schwache Zweikampfquote durch die Partie. Immer wieder verlor man entscheidende Kopfballduelle. Umso glücklicher der Ausgleich in der 30.Minute. Bresigkes Eckball landete im 5-Meter-Raum, wo Schmoock den Ball mit dem Kopf über die Linie drückte. Victoria-Keeper Notz schien nicht ganz schuldlos. Die folgende Phase, war die beste des BSC. Energisch und selbstbewusst ging es nach vorne. Hellenbergs Zuspiel auf Schmoock, setzte dieser nur knapp übers Tor. Als Engel dann kurze Zeit später eine Flanke in die Spitze schlug, war er allerdings zur Stelle. Per Direktabnahme ließ er Notz keine Abwehrmöglichkeit. Auf der Gegenseite blieben Bock und Bathke jedoch stets gefährlich. Beim 2:1 Zwischenstand wurden die Seiten gewechselt. Der zweite Spielabschnitt, sollte den Templiner gehören. Aggressiv, mit vollem Einsatz und sehr laufstark, kauften sie den Rathenowern den Schneid ab. Den ersten Versuch von Bock konnte Zugehör noch parieren. Beim Flachschuss von Bathke war er jedoch machtlos. Vorhergegangen war wiederum ein verlorener Zweikampf. Der BSC fand nun gar nicht mehr statt. Glück für die Kicker vom Schwedendamm als ein abgefälschter Schuss nur am Innenpfosten landete. Nach 60 Minuten hatte Templin die Partie gedreht. Milster ließ man ungehindert durchs Mittelfeld spazieren. Sein Pass in die Gasse verwerte Bock erneut eiskalt zum 2:3. Völlig konfus dagegen die Rathenower. Lorbeer spielte den Ball deutlich mit der Hand. Den fälligen Strafstoß setzte Bock mit seinem 12. Saisontreffer, sicher in die Maschen. Zugehör verhinderte in den folgenden Minuten eine höhere Blamage. Borbely, einer der wenigen, der sich gegen die Niederlage stemmte, verpasste mit seinem Kopfball Ergebniskosmetik zu betreiben. So blieb es beim enttäuschenden 2:4 aus Rathenower Sicht. Nun sollte jeder gewarnt sein und intensiv an seiner Einstellung arbeiten. Der BSC zeichnet sich durch Kollektiv und mannschaftlicher Geschlossenheit aus. Eine Tugend die man seit mehreren Spielen vergessen zu haben scheint.
Aufstellung: Zugehör, S.Heinrich, Bätz, Borbely, C.Bresigke, Hellenberg (60.Lorbeer), Bertram, Engel, P.Bresigke, Meier (60.Siegmund), Schmoock
C.Welk